Unterstützung der Kulturstrolche

Vorstand der Bensberger Bürgerstiftung überreicht 4 Strolche im Wert von je 500,- Euro

„Wir danken der Bensberger Bürgerstiftung ganz herzlich! Mit 2.000 Euro können die Kulturstrolche schon sehr viel anfangen“, freut sich Petra Weymans, Leiterin des städtischen Kulturbüros, über die Spende. „Das Projekt kostet für eine Klasse 600 Euro pro Schuljahr. Also 1.800 Euro für alle drei Jahre“, erklärt sie. Dabei ist für die Kinder alles kostenfrei und es gibt keinen Eigenanteil für die Schulen oder Eltern.

Über 850 Bergisch Gladbacher Kulturstrolche erobern seit dem Schuljahr 2014/2015 die kulturellen Räume der Stadt. Mit dabei sind 35 Klassen von 6 Grundschulen: Der GGS an der Strunde, der GGS Moitzfeld, der GGS Hand, der GGS Gronau, der KGS Hand und der KGS Bensberg.

Die Kinder entdecken ab der zweiten Klasse drei Schuljahre lang die kulturellen Einrichtungen in ihrer Stadt und gewinnen einen Einblick in sechs Kultursparten - unabhängig vom Geldbeutel und den Interessen der Eltern. In jedem Schulhalbjahr müssen jeweils zwei Projekte durchgeführt werden. Das Kulturbüro und das Jugendamt haben mit Hilfe der teilnehmenden Kultureinrichtungen ein abwechslungsreiches Programm für die Kulturstrolche entwickelt.

Die Bensberger Bürgerstiftung hat im Rahmen des Projektes die Patenschaft für die zweiten Klassen der GGS Moitzfeld übernommen und fördert diese nun für drei Schuljahre bis zum Ende des Projektes. In dieser Zeit lernen die Kinder unter anderem die Städtische Max-Bruch-Musikschule und das Kunstmuseum Villa Zanders kennen.


Die Kinder erkunden das Museum und seine Aufgaben und arbeiten im Atelier. Beim Besuch der Kunstpädagogen in der Schule diskutieren sie mit ihnen über Kunst. Der dritte Termin findet wieder im Museum statt. Die von den Kindern angefertigten Kunstwerke werden ausgestellt: es gibt eine Vernissage, meist mit musikalischer Begleitung durch den Schulchor, Eröffnungsrede und Getränken. Eingeladen zu dieser Ausstellungseröffnung sind auch die Eltern. Die Kunstwerke bleiben eine Woche hängen, so dass auch Eltern, die nicht an der Vernissage teilnehmen konnten, die Werke ihrer Kinder kostenfrei besichtigen können.
In der Musikschule können die Kinder im Instrumentenkarussell verschiedene Musik-instrumente ausprobieren, bei dem Besuch einer Musikpädagogin in der Schule werden Musikinstrumente gebastelt und ein Stück einstudiert und zum Abschluss besuchen die Kinder ein Kinderkonzert "Kinder spielen für Kinder", wo sie u.a. ihr einstudiertes Stück vor den Eltern aufführen.

Alle Akteure sind sich einig: Das Kulturstrolche-Projekt ist förderungswürdig. Petra Weymans von der zuständigen Kulturverwaltung ist Ansprechpartnerin für alle Interessenten, die sich ebenfalls finanziell beteiligen möchten. Privatpersonen, Firmen und Organisationen sind jederzeit willkommen.